2018
MIB Konsumzentrale Leipzig GmbH hat das Areal der Konsumzentrale im Erbbaurecht übernommen. In den kommenden Jahren soll dieses Denkmal behutsam in die moderne Arbeitswelt überführt werden.
2000
Im Zuge des EXPO-Projektes: „Plagwitz auf dem Weg ins 21. Jahrhundert“ wurde begonnen, die Konsumzentrale für mehr als 2 Millionen DM zu sanieren. So entstanden auf rund 30.000 Quadratmeter attraktive Büro-/Gewerbeflächen. Highlights sind die zwei liebevoll restaurierten Festsäle, die für Konferenzen und Tagungen gebucht werden können.
1945
Die Konsumzentrale übersteht den 2. Weltkrieg weitgehend unbeschadet und blieb auch zu DDR-Zeiten Sitz der Genossenschaft.
1932
Nach mehreren Erweiterungen wird der Komplex fertiggestellt. Das Lagerhaus blieb dabei jedoch unvollendet. Die Baukosten betrugen insgesamt 4,1 Millionen Reichsmark.
1930
Die Bauarbeiten beginnen im Frühjahr 1930. Schnell wächst auf einer Länge von 110 Metern die imposante Stahlbaukonstruktion mit Backsteinfassade in die Höhe. Bereits ein halbes Jahr später, am 28. Juli, wird die neue Konsumzentrale eingeweiht
1929
Der bekannte Hamburger Architekt Fritz Höger setzt sich gegen vier Mitwettbewerber durch und wird mit der Planung und dem Bau des neuen Verwaltungssitzes beauftragt.
1928
Die Konsum Leipzig eG schreibt glänzende Wirtschaftszahlen. Überall entstehen neue Filialen und der Platzbedarf für Lager, Verwaltung und Werkstätten steigt. So beschließt der damalige Konsumvorstand einen zentralen Neubau in der Jahnstraße (heute Industriestraße).