Die Geschichte der Konsumzentrale
Sie haben das morgen von gestern gestaltet.

EINE NEUE ARBEITSWELT
Mutige Frauen und Männer gründeten 1884 den Konsumverein Leipzig als Antwort auf die
Veränderungen der industriellen Revolution. Mit der Idee, durch gemeinschaftliches Handeln die
Versorgung mit Waren günstiger zu gestalten, verbesserten sie die Lebenbedingungen vieler
Menschen.
Damit ihre visionären Ideen zur Realität werden konnten, schufen sie sich einen modernen Arbeitsplatz, der den multiplen Anforderungen ihrer Zeit gerecht werden konnte und ihnen zudem eine funktionale, auf die Zukunft ausgerichteten Ästhetik bot.
Ein Architekturdenkmal
von Fritz Höger
Heute schon ein faszinierendes Industriedenkmal, morgen die neue Adresse für dein zukunftsfähiges Unternehmen.

Backstein-Expressionismus in Plagwitz
Fritz Höger gilt als einer der prägenden Architekten des Backstein-Expressionismus. Für die Konsumzentrale entwarf er ein Ensemble, das Produktion, Verwaltung und Logistik an einem Ort zusammenführte. Diese Idee nimmt das heutige Work-Ecosystem wieder auf.
Architektonisch ist die Konsumzentrale selbst am vielfältigen Industriestandort Plagwitz ein außergewöhnlicher, herausragender Bau. Wir garantieren: Du wirst immer wieder neue Details entdecken.
Daten
- ArchitektFritz Höger
- StatusArchitekturdenkmal
- Heute33.000 m² Gesamtfläche
- Entwicklungrevitalisiert und neu gebaut
Historische Eckdaten
2018
MIB Konsumzentrale Leipzig GmbH hat das Areal der Konsumzentrale im Erbbaurecht übernommen. In den kommenden Jahren soll dieses Denkmal behutsam in die moderne Arbeitswelt überführt werden.
2000
Im Zuge des EXPO-Projektes: „Plagwitz auf dem Weg ins 21. Jahrhundert“ wurde begonnen, die Konsumzentrale für mehr als 2 Millionen DM zu sanieren. So entstanden auf rund 30.000 Quadratmeter attraktive Büro-/Gewerbeflächen. Highlights sind die zwei liebevoll restaurierten Festsäle, die für Konferenzen und Tagungen gebucht werden können.
1945
Die Konsumzentrale übersteht den 2. Weltkrieg weitgehend unbeschadet und blieb auch zu DDR-Zeiten Sitz der Genossenschaft.
1932
Nach mehreren Erweiterungen wird der Komplex fertiggestellt. Das Lagerhaus blieb dabei jedoch unvollendet. Die Baukosten betrugen insgesamt 4,1 Millionen Reichsmark.
1930
Die Bauarbeiten beginnen im Frühjahr 1930. Schnell wächst auf einer Länge von 110 Metern die imposante Stahlbaukonstruktion mit Backsteinfassade in die Höhe. Bereits ein halbes Jahr später, am 28. Juli, wird die neue Konsumzentrale eingeweiht
1929
Der bekannte Hamburger Architekt Fritz Höger setzt sich gegen vier Mitwettbewerber durch und wird mit der Planung und dem Bau des neuen Verwaltungssitzes beauftragt.
1928
Die Konsum Leipzig eG schreibt glänzende Wirtschaftszahlen. Überall entstehen neue Filialen und der Platzbedarf für Lager, Verwaltung und Werkstätten steigt. So beschließt der damalige Konsumvorstand einen zentralen Neubau in der Jahnstraße (heute Industriestraße).


